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CMAS / PADI – VERGLEICH
CMAS und PADI – Wo liegen die Unterschiede?

CMAS
(Confederation Mondiale des Activites Subaquatiques)

Die CMAS ist der Welttauchsportverband. Er ist nicht gewerblich orientiert. Mit seinen Mitgliedsverbänden in 114 Ländern ist er im sportlichen Vereinsbereich die Dachorganisation aller nationalen Organisationen mit derselben Ausrichtung. Hier in Thailand z.B. der TDA (Thailand Diving Association). Zusammen mit Vertretern aus 15 Ländern war Jaques-Ives Cousteau im Jahre 1959der Gründungsvater des Weltverbandes.

Mit über 100 000 Tauchlehrern in über 114 Ländern, die nach einheitlichen Richtlinien unterrichten, ist die CMAS die (nicht gewerbliche) Repräsentant des Tauchsports schlechthin. Das drückt sich auch dadurch aus, dass in vielen Ländern die Breviers der nationalen CMAS-Mitgliedsverbände - teilweise in allen Stufen -, zumindest aber auf den Tauchlehrerbrevetstufen, staatliche Anerkennung haben oder sogar vorgeschriebene Normen sind.

CMAS als Welttauchsportorganisation hat seinen Schwerpunkt nicht auf wirtschaftlichen Wettbewerb und aggressiven Wachstum gelegt, sondern sieht sich als Dachverband der jeweiligen Landesverbände mit Hauptaugenmerk auf eine solide und fundierte Ausbildung. Das schnellstmögliche Erlangen einer Tauchzertifikation steht hierbei nicht im Vordergrund. Auch in weiterführenden Ausbildungsstufen zeichnen sich die Unterschiede zu kommerziell orientierten Organisationen ab, da bei CMAS zwischen den Zertifikationsstufen Mindestanforderungen bestehen im Bezug auf Erfahrung ( z.B. Anzahl der Tauchgänge) und das beherrschen praktischer und theoretischer Fertigkeiten. Dies erstreckt sich bis auf die professionelle Ebene z.B. bei der Tauchlehrerausbildung, wo zuvor ein Pflichtvolontariat auf einer Tauchbasis vorausgesetzt wird um erst genügend praktische Erfahrung zu sammeln, bevor eine Zertifikation zum Tauchlehrer erfolgen kann. Dies ist bei gewerbliche orientierten Tauchorganisationen leider keine Voraussetzung.



PADI
(Professional Association of Diving Instructors)

Das 1966 in den USA ins Leben gerufene, gewerblich orientierte Tauchsportunternehmen hat sich mittels durchdachter, modularer und straffer Trainingskonzepte und allen voran dank einer generalstabsmässig umgesetzten, strategischen Wachstumspolitik mit einer ausgefeilten Marketingkonzeption bei hohem Qualitätsstandard, mittlerweile zum Marktführer in der Tauchsportbranche etabliert.

PADI hat den Begriff ?Easy diving" im Gegensatz zum Leistungssport tauchen für sich geprägt. Ein erfolgreiches Konzept welches den Tauchsport so gut wie für jedermann zugänglich machen kann, vorausgesetzt natürlich das gesundheitlich keine Einwände bestehen sollten. Auch der Weg zum Tauchprofi ist durch Verlagerung der Ausbildungsschwerpunkte für den enthusiastischen Tauchneueinsteiger nach wesentlich geringerem zeitlichen Aufwand zu bewältigen als im Vergleich zu nicht gewerblich ausgelegten Organisationen.

PADI hat sich neben der ständigen Verbesserung und Verfeinerung der Ausbildungskonzepte, insbesondere durch Sponsoring entsprechender Forschungen, der Vertiefung des theoretischen Wissens über die Einwirkung des Tauchers auf den menschlichen Organismus gewidmet, was zu einer grundlegenden Überarbeitung und Verbesserung der Tauchtabellen geführt hat.

PADI ist es auch mit zu verdanken, dass der Tauchsport sich aus einem mehr oder weniger Nieschendasein mittlerweile zu einer Breitensportart entwickelt konnte, wovon natürlich Tauchbasen weltweit profitieren können. Demnach steigt auch das Angebot für den einzelnen Sporttaucher stetig an.



UNSER FAZIT

Da sich die Tauchverbände untereinander weltweit anerkennen und auch die Tauchausbildungsorganisationen sich von den Grundlagen her immer weiter einander annähern, bleibt es am Ende ein wenig der eigenen Sympathie für die eine oder andere Philosophie die hinter den Verbänden steht zu überlassen, für welche Organisation man sich letztendlich entscheiden möchte.

Als Gründungsmitglied der TDA (Thailand Diving Assoziation) dem Landesverband der CMAS  in Thailand, hat sich das Calypso-Team entschieden und bildet schwerpunktmäßig nach CMAS Richtlinien aus. All unsere Tauchlehrer sind jedoch sowohl zertifizierte CMAS als auch PADI Instruktoren. So haben wir die Möglichkeit für jeden unserer Kunden das Passende individuell anbieten zu können.

Letztendlich  steht und fällt jeder Tauchkurs  nicht mit der Organisation, sondern einerseits mit der Sympathie zwischen Schüler und Tauchlehrer und andererseits mit dem praktischen und theoretischen Wissen das durch die Ausbildung vermittelt wird. Die Erfahrung und das Einfühlungsvermögen des Tauchlehrers während eines Tauchkurses spielen dabei eine wesentliche Rolle.